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Montag, 25. April 2011

Frohe Ostern!

Hallo zusammen!

Dieser Blog hat sich in letzer Zeit zu einer semi-monatlichen Veranstaltung entwickelt.... Das war nicht der Plan... Werde versuchen das zu rektifizieren!

Der Grund für diese Entwicklung liegt wahrscheinlich an meinem akademischen Streben. Der Draft meiner Masterarbeit, an dem sich die mündliche Verteidigung orientiert, musste Samstag fertig sein, darum hab ich die letzten 2 Wochen nicht viel anderes gemacht.

Dennoch hab ich ein paar Sachen zu erzählen. Vorletzten Sonntag, zum Beispiel, nachdem ich eine vorläufige Version meiner Arbeit an meine Erstleserin geschickt habe, bin ich mit Ryanne, Jason, und einer Freundin zum Worcester VegFest gefahren. Das ist eine Messe wo vegetarische und vegane Produkte und Vereine vorgestellt werden. Außerdem gibt' Vorträge und Unterhaltung. Und gratis Essen. Das hat Spass gemacht, vorallem, weil einige der vegan/vegetarischen Restaurants in Worcester, die ich noch nicht ausprobiert habe, auch vertreten waren, und ich deren Essen probieren konnte!

Am Freitag hatte mein Chor ein Konzert, welches super gelaufen ist, und mich davon abgelenkt hat, dass mein Laptop an diesem Tag bevor mein Draft fällig war ins Koma gefallen ist, was mich dem Hyperventilieren nahe gebracht hat. Chor war dann recht therapeutisch. Danach hab ich noch ein bisschen gearbeitet. Samstag bin ich dann um 6 aufgestanden, dann hab ich um 9:30 zwei Stullen mit Marmelade gehabt, und als ich um 16 Uhr alles fertig hatte, hab ich Mittag gegessen. Ich bin nicht sicher, wie das funktioniert hat. Normalerweise funktionier ich nicht so. Was tut man nicht alles!

Aufgrund von viel Stress hab ich am Freitag nicht, wie geplant, Struwen gemacht, sondern habe das ganze auf Sonntag verlegt. Samstag Abend hatte Alex eine Party in unserer Wohnung, und ich kannte ein paar Leute da, aber irgendwie hatte ich keine Lust mich unter Leute zu mischen (und das Verhältnis bekannter zu unbekannten Personen war auch eher unpraktisch). Hab mir einen schönen Abend ohne akademische Verpflichtungen gemacht, und ohne versehentlich in Bier geduscht zu werden.
Sonntag war dann endlich Zeit für Struwen. Immerhin am Osterwochenende, hab ich mir gedacht. Ich musste das erste Mal mit Trockenhefe arbeiten, weil ich nicht genug Frischhefe hatte, hat aber super funktioniert. Tadaa!


Was mich besonders freut, ist, dass diese Struwen vegan sind. Ich hab die Milch und das Ei im Rezept ersetzt, und es hat trotzdem wunderbar geklappt. Das heißt, dass ich diese Tradition nicht aufgeben muss, und sie später selber weitertragen kann.
Natürlich verstehen die Amis nicht, wie man sowas als Hauptgericht essen kann. Komische Leute.
Und ich hab gelernt, dass Struwen ja mal überhaupt nicht Pesach-freundlich ist. Meine jüdischen Freunde hier verzichten seit Dienstag (und bis Dienstag) auf gesäuertes Brot (und andere Sachen), und Struwen sind nun mal mit unmengen Hefe gemacht. Struwen haben aber, meines Wissens, auch nicht viel mit dem Christentum zu tun, oder? Weiß einer, warum wir die Essen? Ist ja nicht mal wirklich das Ende der Fastenzeit, dafür isses eigentlich zu früh.... Außerdem: isst man in ganz Deutschland Struwen, oder nur bei uns in der Gegend? Fragen über Fragen....

Das war so ziemlich mein Ostern. Ich hab noch bis einschließlich nächsten Montag Uni, dann ist das Semester vorbei. Eine Woche Prüfungen, und fertig. Ich hab keine Prüfungen, sondern muss 3 Hausarbeiten schreiben (zwischen 10-20 Seiten), ist aber kein Problem. Danach gut 40 Klausuren korrigieren, und dann bin ich hier fertig. Nächste Woche ist meine Mündliche.
Kurz nach der Prüfungswoche fahr ich für eine Woche nach Wisconsin. Diesmal sogar mit einem Flug direkt nach Madison (hin über Detroit (glaub ich), zurück über Chicago), statt nach Chicago und dann 3 Stunden Bus fahren!

Wenn ich wieder komme muss ich aus meiner Wohnung ausziehen, und kann - gegen Geld - in ein anderes Studentenhaus ziehen (dieses kriegt ne lange fällige Generalüberholung, darum darf im Sommer keiner bleiben). Ich werde keine Zeit bei Ryanne verbringen, weil der Mai dort rech stressig ist, aber Ryanne, Jason und haben eine Trip nach New York geplant, und ich werde vielleich für 2 Tage ein Auto mieten, und mir Cape Cod und Plymoth ansehen. Auto für zwei Wochen ist etwas teuer, aber für ein paar Tage hier und da... durchaus machbar. Mein Neuengland Reiseführer ist mittlerweile angekommen, das Planen kann also losgehen!

Ende dieser Woche hab ich noch ein Chor Konzert, zusammen mit den Chören fast aller Unis in Worcester. Wir proben seit März zusammen, und werden am 1.Mai endlich zusammen auftreten.
Außerdem hat das Englische Seminar ein letztes Fest am Freitag, wo ich natürlich auch hingehen werde.

Wenn alles so läuft, wie ich's gerne hätte, werde ich Sonntag nach dem Konzert wieder hier sein. Wir werden es erleben.

Für heute soll's das aber gewesen sein!

Liebe Grüße
Julia

P.S.: Bei uns ist es meistens zwischen 5 und 15 Grad. Zwischendurch haben wir mal den ein oder anderen sehr schönen Tag mit knapp 20 Grad. Heute hat's fast den ganzen Tag geregnet. Das ist voll unfair.

Montag, 21. Februar 2011

*schnee*tau*nass*frier*glatt*tau*nass*schnee*

Hallo!

Eine weitere spannende Woche im Leben der Julia S. ging gestern vorüber. Da ich diese und nächste Woche ein paar Essays und Referate habe, hab ich den Großteil dieser Woche an meinem Schreibtisch verbracht, was mir so gut gefallen hat, dass ich das nächste Woche direkt nochmal mache.

Am Freitag war ich mit ein paar Leuten aus dem Chor essen, was recht angenehm war. Mal andere Leute sehen und mehr über einander rausfinden war spannend. Und das Essen war auch gut.

Ich hab mich am Donnerstag mit meinem Thesis Advisor getroffen, also meinem Erstleser für die Masterarbeit. Es handelt sich hierbei um die Kontaktperson für Deutschland und Internationale Studenten überhaupt. Ihr Spitzname unter den Studenten ist Dragonlady, weil sie recht freigiebig mit konstruktiver Kritik ist. (Ihr gefällt der Name, er ist asiatisch und mittelalterlich, sie ist Koreanerin und Mediavistikerin.)
Jetzt hab ich einen Plan wann ich was schreibe, und wie meine Arbeit aussehen wird, und meine erste komplette Version der Arbeit wird Ende April fertig. So jedenfalls der Plan. Es könnte sein, dass sich die Geschichte etwas verzögert, weil ich noch keinerlei Sekundärliteratur gelesen habe. Ich hab aber immerhin schon eine recht lange Liste an Material, das ich noch lesen möchte!

In den letzen Tagen wurde es immer wärmer, man sah Menschen in Kleidern und Stiefeln, Menschen ohne Schals, ..... Menschen in Stoffschuhen, die es unter allen umständen vermeiden wollten ihre Schuhe nass zu machen. Letztere waren erstaunlich reizend, weil sie es, aufgrund starken Taus, unmöglich machten, pünktlich zur Uni zu kommen. Das Ballett über's Eis ist ja eine Sache, aber zaghaft von Stein zu Stein hüpfen, um bloss die jahreszeitlich unpassenden Schuhe nicht zu beflecken kostet den bestiefelten Studenten dahinter ganz schön viel Zeit.
Ich hörte vor kurzem das erste Mal wieder Vogelgezwitscher und die Hoffnung regte sich in mir, dass die warme Umarmung des Frühlings den Winter schmelzen würde (sülz) - doch heute Morgen sah ich aus dem Fenster und statt des unentschlossenen grau des Schnees vergangener Tage begrüßte mich ein warmes, weiches Weis - welches sich bei genauerer Betrachtung wahrscheinlich als kalt herausstellen wird.
Diesem Schnee kann man nur noch mit dem Flammenwerfer Herr werden...
Und morgen taut's und morgen Nacht frierts, und übermorgen früh ist alles wieder spiegelglatt.

Paul, der Freund von Alex, ist seit Mittwoch Abend hier. Das heißt, eigentlich ist er nicht soooo viel hier. Alex und Paul sind erst nach Vermont gefahren, und dann von einer "Party" zur nächsten. Am Samstag wollten wir eigentlich zusammen eine Brauerei besichtigen, aber da ich am Freitag nicht genug für die Uni geschafft hatte, bin ich stattdessen in die Bib gegangen. Für 6 Stunden. Ich weiß, dass das für viele Studenten normal ist, aber für mich ist sowas neu. Ich war immer ein zuhause-Lerner. Hier konnte ich gegen Mittag mein Essen in die Mikrowelle schieben und weiterlesen. Immerhin hab ich viel geschafft!
Das gleiche kann ich von Gestern behaupten. Ich bin zwar ähnlich gut beschäftigt, wie letztes Semester, aber ich hab das Gefühl ich bin besser vorbereitet und vergeude weniger Zeit im Internet. Außer wenn ich Harry Potter als Hörbuch höre... Aber immerhin kann ich behaupten, dass es sich dabei um Lernen handelt, weil es ja meine Primärliteratur für die Masterarbeit ist!

Heute schreibt mein Kunstgeschichte Kurs die erste Arbeit, was für mich bedeutet, dass ich ab heute Mittag 10 Tage Zeit hab 40 Klausuren zu berichtigen, neben meinen anderen Deadlines. Erstaunlicher Weise versetzt mich das nicht in Panik. Mal schau'n, wie ich auf den Stapel unlesbarer Arbeiten reagiere, wenn ich ihn in der Hand halte...

Das muss es für heute gewesen sein, ich muss noch ein paar Texte lesen, bevor die Uni anfängt.

Liebe Grüße
Julia

Sonntag, 14. November 2010

Busy busy

Hallo zusammen!

Diese Woche ist anstrengend. Nächste wird nur bedingt besser. Das wollte ich nur schon mal aus dem Weg haben. (Ich ernähre mich in letzter Zeit häufig durch Mensa, Chinese, oder Falafel, weil ich keine Zeit zum Einkaufen habe. Heute war der erste Tag seit langem, an dem ich alle meine Malzeiten selber zubereitet habe.)

Sonderlich viel ist nicht passiert, diese Woche. Ich habe festgestellt, dass es auf dem Gesamten Campus kein Seminar gibt, dass mehr Gratisessen verteilt, als das Englische. Das ist natürlich unheimlich praktisch!
Am Dienstag war "Chowder Fest", das heißt, dass 2 Ehemalige je einen kurzweiligen Vortrag halten, und danach gibt's Clam Chowder (von Leo unappetitlich übersetzt mit 'sämige Muschelsuppe'), Gemüsesuppe, und ... ähm... ne italienische Suppe mit Reis drin... und was fleischigem.... keine Ahnung... für alle. Und Brownies, und Kekse und Cracker, und so. War recht lustig! Am nächsten Tag hatte ich einen Kurs mit den anderen Masterstudenten, der um 12 zuende war, und einige von uns haben es sich hinterher mit Resten aus der Seminarküche im "Wohnzimmer" des Engl.Sem. gemütlich gemacht.
Ich konnte leider nicht, weil meine angehenden Kunsthistoriker Midterms hatten. Schon wieder. Darum sitze ich jetzt auf gut 50 Arbeiten, die alle spätestens Freitag fertig sein müssen, und von denen ich morgen eine kleine bewertete Auswahl mit meinem Chef besprechen soll. Allerdings müsste ich sie dafür noch bewerten. Das wird morgen früh passieren.

Neben diesen Arbeiten hab ich noch einen Essay, 2 Abrisse von Arbeiten, die ich noch nicht geschrieben habe, inkl. annotierte Bibliography, und ein Referat, bis zum 22. November. Danach sind Thanksgiving Ferien. 5 Tage frei! In der Zeit kannich dann ein weiteres Essay, ein Referat und zwei Hausarbeiten schreiben. Das klingt nach unheimlich viel, und das ist es auch (am besten nicht drüber nachdenken), aber es ist alles irgendwie machbar. Ich hab das Gefühl, mein nächstes Semester in Deutschland wird recht entspannt werden, egal, was kommt...
Nach Thanksgiving sind es aber nur noch etwas 3 Wochen bis zu den Weihnachtsferien, und ich muss nur eine weitere Hausarbeit schreiben, die vorher fällig wird. In den Ferien muss ich nichts schreiben, und es handelt sich hierbei um Semesterferien. Ich hab von Mitte Dezember bis Mitte Januar frei. Und das werde ich ausnutzen.

Zuerst geht's nach Cumberland, von da über Silvester zu Lisa nach Madison, und dann zu Alex, die in den Ferien nach Hause fährt, nach Chicago. Und das waren dann erst 2 Wochen. Die übrigen 2 Wochen werde ich in Worcester mit Ryanne verbringen, und wahrscheinlich die Gegend erkunden. Oder mal ein Buch lesen, dass ich nicht lesen muss. Oder schon mal Bücher für's nächste Semester lesen. Mal sehen.

Gestern und heute hab ich größtenteils mit Benotungen und Lektüre verbracht, aber gestern war ich im "Punkplay", einem Theaterstück einer Clark'schen Theatergruppe, und heute in "The 25th Annual Putnam County Spelling Bee", einer Aufführung des Clark Musical Theatre. Man muss ja schließlich auch mal an die frische Luft. Und für lau sowieso immer (hat Vorteile, so'n Clark Studentenausweis).

Das nächste Wochenende wird wahrscheinlich ungleich spannender, weil ich da mit dem Concert Choir einen Auftritt habe, sondern auch, weil ich den neuen Harry Potter sehen werde (2 x), und zu einer passenden Themenparty gehen werde. Ich werde Cockroach Clusters mitbringen, und mich an Treacle Tart (Harrys Lieblingsnachtisch) versuchen. Und natürlich ein Referat schreiben, aber das ist jetzt nicht so wichtig....

Für heute soll's das schon wieder gewesen sein. Ich wünsche eine schöne Woche und ausreichend Schlaf.


Liebe Grüße
Julia



P.S.: Da waren ja ein paar niedliche Verschreiber im letzen Post (ich fand ja 'läute' und 'Autfit' besonders schön). Hab mal eine Auswahl davon korrigiert... Kommentare dazu immer gerne für sich behalten, bis man selbst ne Weile inner Fremdsprache verbracht hat... ;-)

Donnerstag, 2. September 2010

"Jede Woche" heißt nicht "alle sieben Tage"

Guten Tag.
Also, das Erste mal zuerst. Ich hab beschwerden gekriegt, weil ich "sooo lange" nicht mehr gepostet habe. Ich bin seit 3 Wochen hier, und hab schon 4 Posts geschrieben, dies ist der 5. Ergo hab ich noch 2 gut. ;-)

Gut, bin ja wieder hier. Sogar mit Photos! Aber dazu später.

Ich war im Fitti. Davon hab ich Blasen an den Füßen gekriegt. Kann man mal sehen, wie oft ich die Sportschuhe, die ich in Harrogate gekauft hab, schon anhatte. Am Tag danach war ich wieder im Fitti, aber ich konnte nicht so lange auf's laufband, wie ich wollte, wegen der Blasen, darum hab ich mich von den Cardiogeräten abgewand um mich den Gewichten und zugehörigem Gerät zu widmen. Hier stellte ich einen seltenen Anblick dar. Die Männer dort wussten anscheinend an diesem wohl heiligen Ort mit meiner Spezies nichts anzufangen. Es gab konfuse Blicke, aber niemand traute sich zu fragen, ob ich mich verlaufen hab. Falls das zu subtil war: ich war die einzige Frau in dieser Männer Domäne und hab eizig durch meine Anwesenheit einige Leute aus dem Konzept gebracht (und an meiner umwerfenden Attraktivität kann's in DEM Aufzug sicher nicht gelegen haben). Die haben genau gesehen, dass ich nicht immer wusste, wie die Geräte funktionieren, aber mal ein Wort sagen? Um Gottes Willen!
Wie auch immer, meine Arme und mein Rücken hassten mich dafür. Aber ich glaube, sie haben mir mittlerweile verziehen.
Da es hier im Moment wieder um die 30 Grad ist, haben wir den Pool für uns entdeckt. Clark hat einen. Da kann man Bahnen schwimmen, und das haben wir diese Woche 2 Mal gemacht, einmal direkt nach unserem Cardio Training, was besonders geil war.

Am Montag bin ich zu einer Chorprobe gegangen und bin seit dem Mitglied im Clark Concert Choir. In 3 Wochen haben wir unseren ersten Auftritt. Ich brauch irgend was neben der Uni, wo ich Leute treffe, die nicht mit mir studieren, und wo ich nicht total verdumme, da dachte ich, so'n Chor wär ne gute Sache. Ryanne macht ab nächste Woche auch mit.

Am Wochenende wollten Ryanne, Alex und ich eigentlich mit dem Outing Club hiken gehen, aber die werden von den Undergraduates (Bachelor-Studierenden) finanziert, und können nur Graduates mitnehmen, wenn keine Undergrads mehr mit möchten, und hatten leider keinen Platz mehr für uns. Da sind wir einfach selber losgegangen.
Und zwar zu Purgatory Chasm (Purgatory = Fegefeuer).


So lernt ihr auch mal meine Mitbewohnerinnen kennen!


Dieses Photo stammt vom Anfang der Reise. In der Mitte ist Alex und rechts steht Ryanne. Ihr Freund Jason war auch dabei und hat das Photo gemacht.

(Jason hier im Bild links) Wir sind da also für ne Stunde durch den Wald gestapft, und um den tatsächlichen Chasm (dt. Erdspalte, Schlucht) drum rum gelaufen.
Es war eine gute Entscheidung da hin zu fahren. Nicht nur war es fast komplett schattig, nein, wir haben auch noch auf dem Hinweg ein Eis gegessen.

Über kurz oder lang kamen wir aber doch am Chasm an. Hier Ryanne und Jason beim erklimmen der Felsen.


(Man bemerke, dass ich bereits oben bin, ich hab das also auch gemacht.

Und sie sind tatsächlich angekommen!

Man ignoriere die kleinen Kinder. Es war tatsächlich nicht sonderlich aufwändig. Im Grunde genau die richtige Herausforderung für einen heißen Tag.

Und ein Nachher- Photo. Im Sitzen.

Hat Spass gemacht!

Danach hab ich mich wieder meinen Büchern gewidmet. Uni hier ist wesentlich leseintensiver als in Deutschland! Mein Stapel Bücher für die fisselligen 4 Kurse, die ich hab, ist fast so hoch wie mein Schreibtisch. Und drei davon muss ich quasi bis nächste Woche lesen. Das wird ein paar Wochen dauern, bis ich richtig drin bin, aber ich glaube, dass ich unheimlich viel mitnehmen werde, darum ist das schon ok.

Ich hab mittlerweile 3 Mitbewohnerinnen. Nancy aus China leidet allerdings noch etwas unter Jetlag (12 Stunden Zeitverschiebung ist hart). Macht aber soweit nen netten Eindruck.

Heute haben wir WG Video Nacht. Das wollen wir mindestens alle 2 Wochen machen. Wir kochen gleich was zusammen, und dann gucken wir nen Film.

Hab sicher irgend was wichtiges vergessen, aber ich muss jetzt in die Küche.

Bis zum Nächsten Mal!

Liebe Grüße

Julia

P.S.: Hab heute die Küche mit Keksen eingeweiht, die an alle gingen, die hier bisher toll waren (die IT Leute, die Handwerker, mein Boss (der übrigens total nett ist, und mich mit frischem Gemüse aus dem Garten seiner Frau versorgt!)). Sind super geworden, und ich musste ein paar mal das Rezept rausgeben!